Unqualifizierter Krankentransport des ASB Pforzheim-Enz
nimmt seine Arbeit auf
Aufgrund der großen Nachfrage und der Kosteneinsparungen in einzelnen Bereichen des
Gesundheitswesens hat sich der Vorstand des ASB Pforzheim-Enz entschlossen, als weiteres
Dienstleistungsangebot den unqualifizierten Krankentransport einzuführen. Am 04.09.2007
übergab Erich Kalmbach, stv. Vorsitzender des ASB Pforzheim-Enz, der Fahrdienstleiterin
Gaby Gabelmann den Schlüssel für das neu angeschaffte Fahrzeug. Dieses wird eingesetzt
bei allen Fahrten, die weder medizinische Betreuung durch Fachpersonal noch die
medizinische Ausstattung eines Rettungswagens oder Krankentransport benötigen und in Form
des sitzenden oder liegenden Krankentransports mit Tragehilfe durch eingearbeitetes
Personal angeboten wird. Mit diesem Angebot schließt der ASB Pforzheim-Enz die Lücke
zwischen dem Rollstuhltransport und dem Krankentransport bzw. Rettungsdienst und verkürzt
damit auch die Wartezeiten der Kunden. Das Fahrzeug ist von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr im
Einsatz.
Weitere Informationen zum neuen Angebot unter Tel. 0 72 31 / 94 44 4.
Ein Novum an Rettungsfahrzeug in der Region geht beim
ASB Pforzheim in Betrieb
Vorsitzender des Regionalverbandes übergibt neuen Rettungswagen dem Betrieb
Am Freitag, den 09. Februar 2007 übergab in einer Feierstunde der Regionalvorsitzende des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Pforzheim-Enz, Siebert Nischke, den neuen Rettungswagen, der für die Region in Teilen als Novum zählt.
Nach der kurzen Begrüßung erläuterte der Rettungsdienstleiter des ASB in Pforzheim, Herr Achim Casper, das Fahrzeug und seine für die Region geltenden Neuheiten den anwesenden Vertretern der Krankenkassen, der Banken, der Feuerwehr, dem Landesverband und der Industrie. Ein Team, welches sich um den Rettungsleiter gebildet hatte, setzte das nun zu übergebende Fahrzeug im Hinblick auf alle relevanten Neuerungen in Einzelteilen zusammen. Allein die neue Außenlackierung erhöht mit der Farbe schwefelgelb, in der in Zukunft alle Rettungsfahrzeuge des ASB sein sollen, die Signalwirkung und damit die Sicherheit im Straßenverkehr.
In Sachen Sicherheit sind, im Gegensatz zu den alten Rettungsfahrzeugen, die beiden Sitze neben der Trage mit einem Dreipunkt-Sicherheitsgurt ausgerüstet, sodass auch für den Rettungsassistent und Notarzt bei einem evtl. Unfall die Sicherheit nicht zu kurz kommt. Der Transport ins Krankenhaus in dem neuen, im Kofferrundkonzept gestalteten Aufsatz, wird für die schwerkranken oder verletzten Menschen durch eine Luftfederung noch schonender als bisher.
Auch die Wirtschaftlichkeit wurde bei dem neuen Fahrzeug bedacht: Nach einer regulären Fahrzeit von ca. 4 Jahren oder ca. 240.000 km muss das Fahrzeug nicht mehr komplett ersetzt werden. Der bereits angesprochene, aufgesetzte Kofferaufsatz mit der medizinischen Versprgungseinheit kann, mit einem neuen Unterfahrzeug ausgestattet, für eine weitere Laufzeit genutzt werden.
Der ASB setzt mit diesem Fahrzeug neue Maßstäbe, was Sicherheit und Patientenkomfort angeht, in der Notfallversorgung der Menschen in Pforzheim und dem angrenzenden Enzkreis und wünscht allen Patienten, die in Zukunft mit diesem Fahrzeug transportiert werden allzeit eine noch sicherere und schonendere Fahrt als bisher.
Reanimation 2002
Neue Richtlinien für die Herz – Lungen-Wiederbelebung in der Ersten Hilfe
Die in der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe ( BAGEH ) zusammenarbeitenden Hilfsorganisationen ( ASB ; DLRG , DRK , JUH und MHD ) haben neue Erkenntnisse im Rahmen der Erste Hilfe Breitenausbildung in Deutschland geprüft und mit dem Deutschen Beirat für Erste Hilfe und Wiederbelebung – GRC bei der Bundesärztekammer abgestimmt .
Die neuen Richtlinien basieren auf einer auf internationaler Ebene verfolgten Vereinheitlichung der Erste Hilfe sowie auf einer wissenschaftlich gestützten Basis eine Verbesserung der Maßnahmen und die Wirkung derer auf die Patienten .
Wichtig ist hier eine Verbesserung was den zeitlichen Ablauf der Maßnahmen angeht . Wert wird vor allem auf einen zeitlich engen Ablauf mit einem frühen Notruf , einer frühen HLW , einer frühen Defibrillation und einer schnellen rettungsdienstlichen Versorgung gelegt .
Hier einer kurzer Überblick über neuen Richtlinien ( Guidelines 2000 for Cardiopulmonary Resuscituation und Emergency Cardivascular Care ) :
Verhältnis Herzdruckmassage zu Beatmung 15 : 2 ( bei der Ein und Zweihelfer Methode )
Kreislaufkontrolle : Die Überprüfung des Karotispulses an der Halsschlagader wird nicht mehr gelehrt !
Es wird nach Lebenszeichen aller Art gesucht z.B. Atmung , Husten oder Bewegung .
Phone First : Beim Erwachsenen muss die Alarmierung ( Notruf ) nach Feststellung der Bewusstlosigkeit erfolgen .
Ausnahme bei Kindern : Hier erfolgt die Alarmierung ( Notruf ) nach 1 Minute HLW .
Die wohl einschneidenste Änderung ist der Wegfall der Pulskontrolle bei der Herz – Lungen Wiederbelebung .
Hier wurde vor allem aus Gründen des Zeitgewinnes auf die bekannte Kontrolle des Karotispulses verzichtet . Nur die sofortige HLW beim Kreislaufstillstand kann ein Leben retten !!
Diese wichtige Neuerung im Rahmen der Richtlinien bei der Herz- Lungen Wiederbelebung sollte einem zu denken geben hier sein Wissen wieder auf den neusten Stand zu bringen und einen Kurs für erste Hilfe zu besuchen.
Die Erste Hilfe ist ein Thema was sich stetig verändert und ein ständiges dazulernen verlangt. Mindestens alle zwei Jahre ist eine neuer Erste Hilfe Kurs sinnvoll !
Arbeiter Samariter Bund wählt auf der
Mitgliederversammlung neuen Vorstand
Wahlen beim ASB
Am Montag, 03.04.2006 fand die
Mitgliederversammlung des ASB Pforzheim statt, auf der der Vorstand für
eine Amtszeit von 4 Jahren gewählt wurde. Einstimmig wurde Siegbert
Nischke als Vorsitzender sowie Erich Kalmbach und Patric Sachs als
seine Stellvertreter gewählt. Als Schatzmeister wurden Frank Kalmbach
und als RV-Arzt Dr. Peter Engesser in ihren Ämtern bestätigt. Das Amt
der Beisitzer haben Sascha Kull und Rudi Fischer inne. Sonja Mehwald
wurde von der Versammlung als Jugendleiterin bestätigt. Mitglieder der
Kontrollkommission sind Timo Wahl und Fink Romann Vor den Wahlen hatte
der alte bzw. neu gewählte Vorsitzende Nischke über die Gesamtlage des
ASB Pforzheim berichtet. Trotz hoher Altschulden konnte der ASB im Jahr
2005 ein im Vergleich zu den Vorjahren positives Ergebnis verzeichnen.
Der ASB baute u. a den Bereich ambulante Pflege weiter aus und wird
demnächst mit dem Betrieb des neuen Aus- und Fortbildungszentrums in
Eisingen beginnen. Laut Nischke sei an den Ergebnissen zu erkennen,
dass der ASB auf dem richtigen Weg sei.
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Durch Ein-Euro-Job zum Arbeitsvertrag
Arbeiter-Samariter-Bund Pforzheim stellt Erwerbslose ein – Ausbildung geplant
Positiv in die Zukunft blickt Melanie Potzler (links), die künftig als feste
Mitarbeiterin ihre Einsätze mit Pflegedienstleiterin Beate Nischke beim
Arbeiter-Samariter-Bund Pforzheim besprechen wird. Foto: Ketterl |
Das Lachen ist echt. Melanie Potzler strahlt. „Das ist wie
ein Sechser im Lotto“, beschreibt die einstige Arbeitslose ihre
Situation. Der Grund für diese Freude? Melanie Potzler hat seit diesem
Monat einen Arbeitsvertrag in der Tasche. „Ich kann es aber erst
glauben, wenn das Geld auf dem Konto ist.“
Doch es ist nicht das
Finanzielle allein, das die 32-Jährige glücklich macht. Obgleich ihr
bisheriger Alltag als Erwerbslose sie zwang, sich erheblich
einzuschränken. Da die gebürtige Rheinländerin gezwungen war, pro Monat
250 Euro an Schulden abzuzahlen, war von ihrem Regelsatz des
Arbeitslosengeldes in Höhe von 345 Euro nicht mehr viel übrig.
So trennte sie sich schweren
Herzens von ihrem Auto, verkaufte ihre Möbel und zog zu Bekannten.
Schlimmer als das finanziell knappe Budget empfand die 32-Jährige
allerdings die Untätigkeit, und dass sie von der Unterstützung des
Staates abhängig war. Deshalb fragte sie im vergangenen Jahr auch
sofort bei ihrem Sachbearbeiter in der Agentur für Arbeit nach, als sie
von der Möglichkeit der Ein-Euro-Jobs in den Medien hörte.
Dieser vermittelte sie zum
Arbeiter-Samariter-Bund in Pforzheim. Dort setzte sie Geschäftsführer
Siegbert Nischke in der häuslichen Pflege und in der Tagespflege des
ASB ein. Für Melanie Potzler war der Umgang mit Senioren nichts Neues.
Schließlich wollte sie einst Altenpflegerin werden, musste aber damals
von ihrem Wunsch auf Grund körperlicher Einschränkungen Abstand nehmen.
Die
Arbeit mit den Senioren empfindet Melanie Potzler als bereichernd:
Schließlich würden es ihr die älteren Herrschaften so herzlich danken,
wenn ihnen der Alltag erleichtert werde. Die 32-Jährige hilft den
Pflegebedürftigen beim Aufstehen, der Morgentoilette und bereitet ihnen
das Frühstück. Wichtig ist ihr allerdings auch, Zeit zum Gespräch mit
den Senioren zu haben.
Mit Engagement bei der Pflege
Geschäftsführer Nischke hat das Talent und Engagement seiner
Mitarbeiterin frühzeitig erkannt, und als eine Arbeitsstelle in der so
genannten „Ergänzende Hilfe in der Hauskrankenpflege“ frei wurde,
konnte er Potzler einstellen.
Auch einem zweiten Ein-Euro-Jobber würde er gerne eine langfristige
Berufsperspektive anbieten – einzig: Er hat keine weitere Planstelle
frei und kann den Mann nur mit einem geringfügigen
Beschäftigungsverhältnis weiter beschäftigen. Insgesamt zieht Nischke
eine positive Bilanz über die Tätigkeit der Ein-Euro-Jobber in seinem
Betrieb, in dem insgesamt 48 Mitarbeiter angestellt sind.
FürMelanie Potzler sieht die Zukunft jetzt richtig gut aus: Sie hat einen
festen Arbeitsvertrag, und im kommenden Jahr will sie ihre Ausbildung
zur Altenpflegerin nachholen.
ZITAT:
„Mich stört es gewaltig, dass ALGII-Empfänger in der
Öffentlichkeit als Sozialschmarotzer dargestellt werden.“
Melanie Potzler
Pforzheimer-Zeitung Online vom 15.12.2005
Leistungen des ASB Pforzheim sichern ihre
Angehörigen,
während Sie sich erholen
Angebotspaket für Pflegefälle und ihre Angehörigen.
Sie fahren in Urlaub und Ihre
Angehörigen sind in Ihrer Abwesenheit optimal
versorgt! – Das geht nicht? Doch, mit dem Kombi-Ferienpaket des
Arbeiter-Samariter-Bundes RV Pforzheim können Sie getrost in Urlaub
fahren und sich beruhigt erholen.
Für
79,99 Euro
stehen Ihnen:

14 warme Mahlzeiten

sowie ein Hausnotrufgerät für 14 Tage
zur Verfügung
Sollten Sie länger als 2
Wochen verreist sein,
fragen Sie nach den
individuellen Preisen.
Bei Bedarf kann auch für die Zeit des Urlaubs die
Verhinderungspflege übernommen werden.
Haben wir Ihre Neugierde
geweckt? Dann wenden Sie sich bzgl. näherer Auskünfte an:
Frau
Haberstroh
Tel. 07231 – 944460 oder
Frau
Nischke
Tel. 07231 – 395205
Sommerzeit – Urlaubszeit! Für
viele Menschen die lang ersehnte Erholung nach einem Jahr voller Stress
und Strapazen. Und trotzdem bleibt manchen Menschen, diese Erholung
verwehrt, weil sie sich bereit erklärt haben, sich um ihre
pflegebedürftigen Angehörigen zukümmern. Aushilfsbetreuer sind kaum zu
finden, andere Lösungen für Pflegegeldempfänger fast unbezahlbar. Bevor
man sich daher die dringend notwendige Erholung gönnt und den alten,
kranken Vater oder die pflegebedürftige Mutter allein zu Hause ihrem
Schicksal überlässt, verzichtet man auf diese Zeit des Auftankens.
Der Arbeiter-Samariter-Bund RV
Pforzheim möchte diesen Menschen mit seinem „Kombi-Ferienpaket“ eine
annehmbare Lösung bieten, auf der einen Seite die Angehörigen versorgt
zu wissen und auf der anderen Seite mit ruhigem Gewissen sich ein paar
Tage Erholung zu leisten. Inbegriffen in diesem Paket sind Leistungen
des ASB, damit eine warme Mahlzeit pro Tag (egal ob Normalkost oder
Diät) und die Sicherheit im Notfall Hilfe zu bekommen, gewährleistet
sind. Im Grundpreis von
79,99 ¤ sind die Kosten für 14 warme Mahlzeiten, sowie der
Hausnotrufanschluss für 14 Tage enthalten. Sollten Sie länger als 2
Wochen verreist sein, fragen Sie nach den individuellen Preisen. Unser
Essen wird an allen Wochentagen, auch an den Wochenenden, warm
ausgeliefert. Auf Wunsch wird Ihnen auch das Essen tiefgekühlt für den
Zeitraum ausgeliefert, sodass Sie jeden Tag frei entscheiden können,
welches Gericht Sie heute essen möchten. Über die warmen Sommermonate
bieten wir auch einen Salatteller als leichte Kost an.
Seit ca. 3 Jahren bietet der
ASB in Pforzheim das Hausnotrufsystem an. Über 100 Patienten nutzen
z.Zt. die Einrichtung 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage
im Jahr schnelle Hilfe auf Knopfdruck zu erhalten. Der Hausnotruf
gehört mittlerweile neben des Pflegediensten, den Mobilen Sozialen
Diensten und dem Essen auf Rädern zu den 4 Grundsäulen, die alten,
pflegebedürftigen Menschen das Verbleiben in den eigenen 4-Wänden
ermöglicht.
Gerade in alltäglichen
Situationen, sei es das Ausrutschen auf dem vom Geschirrspülen nassen
Küchenboden, die Kreislaufschwäche oder das Ausgleiten beim Baden oder
Duschen, oder aber nur die Sicherheit, ich bekomme an jedem Ort in
meiner Wohnung Hilfe ohne dass ich mein Telefon gebrauchen muss, lässt
viele Menschen sicherer und ruhiger sein. So funktioniert der
Hausnotruf: Mit Hilfe einer bereits vorhanden TAE- bzw. NFN-Dose und
einem Stromanschluss wird zusätzlich zum Telefon ein Notrufgerät
installiert. Zudem erhält jeder Notrufteilnehmer einen so genannten
Funkfinger, den er immer in Form einer Kette oder eines Armbandes am
Körper trägt, egal ob zur Tages- oder zur Nachtzeit. Kommt er in eine
Notsituation, in der er Hilfe benötigt, löst er entweder am Gerät
selbst oder über den Funkfinger einen Alarm aus, der automatisch an die
Hausnotrufzentrale weitergeleitet wird. Im Falle eines Falles wird die
Hausnotrufbereitschaft über Handy benachrichtigt, und damit beauftragt
sich um sie zu kümmern, Zugang zur Wohnung erhält man über einen
hinterlegten Schlüssel. Besteht akute Gefahr, wird parallel ein
Rettungsteam losgeschickt, die Hausnotrufbereitschaft sichert den
Zugang zur Wohnung.
Zusätzlich verfügt das Gerät
über eine sog. Sicherheitsuhr, d.h. wird diese Taste nicht innerhalb
von 24 Stunden gedrückt, wird automatisch ein Alarm ausgelöst, der zur
Folge hat, dass jemand nach ihnen sieht. Dies soll längere Liegezeiten
in einer Notlage verhindern.
Dieses Kombipaket steht
generell allen Angehörigen zu jeder Jahreszeit zur Verfügung, damit
sie, egal ob in den großen Sommerferien oder außerhalb von
Ferienzeiten, sich die Ruhe und Erholung gönnen können, um sich mit
neuer, frischer Kraft wieder der Betreuung ihrer Angehörigen zu widmen.
Haben Sie noch Rückfragen, so wenden Sie sich bitte an Frau
Haberstroh (Tel. 07231-944460) oder Frau Nischke
(Tel.07231-395205), sie stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Anschluss des 100. Hausnotrufes beim ASB RV Pforzheim
Ende Mai wurde bei Frau Melanie Walz, Bewohnerin der Betreuten-Wohnanlage Salierpark, der 100. Hausnotruf des Arbeiter-Samariter-Bund RV Pforzheim angeschlossen.
Obwohl sich in den letzten Jahren die Zahl der Hausnotrufanschlüsse deutlich gesteigert haben, nutzen immer noch zu wenig Seniorinnen und Senioren diese Einrichtung. Der Hausnotruf gehört zu den Hilfsmitteln, der durch die Pflegekasse auf Antrag mit 17,90 € bezuschusst wird. Allein lebende Personen mit Pflegestufe 1 haben hier die besten Chancen auf Kostenbeteiligung. Ohne Pflegstufe ist die Antragstellung umsonst, da die Leistung in keinem Fall von der Krankenkasse übernommen wird, auch nicht auf die Verordnung mittels eines Rezeptes durch den Hausarzt.
Bedenkt man, dass im Jahr 2000 nur 180.000 der über 65-jährigen an ein Hausnotrufsystem angeschlossen waren, ist Deutschland mit etwas mehr als einem Prozent dieser Altersstufe im Vergleich zu anderen Ländern, die 10 Prozent und mehr erreichen, eher „Entwicklungsland“ in diesem Bereich.
Der Anschluss eines Hausnotrufgerätes erfolgt an erster Stelle (ca. 29 %) auf Initiative von Angehörigen und der Familie, dicht gefolgt von Freunden und Nachbarn (18%). Die dritte Stelle nehmen ambulante Dienste und Sozialstationen mit 12% ein, gefolgt von Ärzten und Krankenhäusern mit 10% bzw. 9%.
Fast die Hälfte der Anschlüsse erfolgt aufgrund eines Schlüsselereignisses. Bei 42% waren es Stürze, bei 10% ein Schlaganfall. Weitere Motive waren Krankheiten, Schwindelanfälle, Operationen und Rollstuhlabhängigkeit. Immer wieder hört man solche Vorfälle bei den Installationen. Die Teilnehmer lagen stundenlang in der Wohnung, das Telefon an einem ganz anderen Ort in der Wohnung, sodass Hilfe per Telefon herbeizuholen unmöglich war. Nicht selten kühlen Menschen in einer solchen Situation massiv aus und ziehen sich dadurch lebensgefährliche, wenn nicht sogar tödliche Folgerkrankungen zu.
Nach Angaben des Bundesverbands Hausnotruf löst jeder Teilnehmer durchschnittlich nur 2 – 3 mal je Halbjahr einen Notruf aus. Bei durchschnittlich 38 % wird dann ein Einsatz in der Wohnung des Teilnehmers notwendig. 4 Leistungsbereiche werden unterschieden, die Teilnehmer zur Auslösung eines Notrufes veranlassen:
medizinische Notfallreaktionen
akute Hilfen
psychosoziale Unterstützungen
Serviceleistungen (z.B. Schlüsseldienst)
Die geringe Auslösezahl von Notrufen ist für jeden Hausnotrufteilnehmer positiv. Andererseits wiegen sich dadurch die Teilnehmer in Sicherheit, sodass immer öfter der Funkfinger im Bad, im Schlafzimmer, in der Küche oder im Wohnzimmer liegen bleibt, wo er im Notfall nicht erreichbar ist. Seine Dienste kann der Notruf nur erfüllen, wenn der Funkfinger konsequent am Körper getragen, egal ob in der Nacht oder beim Baden oder Duschen.
Sollten Sie sich Gedanken über den Anschluss eines Hausnotrufgerätes machen, dann wenden Sie sich bitte an Frau Nischke, Tel. 07231-395205, die Ihnen gerne alle anstehenden Fragen beantwortet.