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Bevölkerungsschutz

Notfallrettung und Krankentransport

Bei medizinischen Notfällen nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112 auf.

Ein direkter Kontakt zu unseren Rettungswachen ist nicht möglich. Bitte beachten Sie, dass unsere Einsatzfahrzeuge zu Notfällen ausrücken und die Rettungswachen dadurch nicht durchgängig besetzt sind.

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Der ASB gewährleistet eine zuverlässige und qualitätsgesicherte Versorgung im Bereich der Notfallrettung. Unsere Einsatzkräfte sind rund um die Uhr im Einsatz und leisten eine fachgerechte medizinische Erstversorgung sowie den sicheren Transport von Patientinnen und Patienten in geeignete medizinische Einrichtungen.

Im qualifizierten Krankentransport übernimmt der ASB planbare Fahrten zu Untersuchungen, Behandlungen oder Verlegungen unter kontinuierlicher Betreuung durch geschultes Fachpersonal. Die Leistungen erfolgen gemäß den gesetzlichen Vorgaben und in enger Abstimmung mit Leitstellen, Krankenhäusern und Kostenträgern.

Als anerkannte Lehrrettungswache engagieren wir uns aktiv an der Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern. 

Unsere Einsatzfahrzeuge

Unsere Standorte

Der Rettungsdienst ist in Deutschland Ländersache, daher gelten in jedem Bundesland unterschiedliche gesetzliche Regelungen. In Baden-Württemberg beträgt die Hilfsfrist bei medizinischen Notfällen 12 Minuten – gemessen vom Notrufeingang bis zum Eintreffen des ersten Rettungsmittels am Einsatzort.
Einsätze werden grundsätzlich nach medizinischer Dringlichkeit priorisiert und nicht nach Dauer der Wartezeit. Ziel ist es, lebensbedrohliche Situationen schnellstmöglich zu versorgen.

Alle an der Notfallrettung beteiligten Hilfsorganisationen werden über die gemeinsame Notrufzentrale der 112 disponiert.

Im Notfall ist eine Auswahl des Rettungsdienstes nicht möglich. Dabei gilt:
  • Bei akuter Lebensgefahr wird stets das nächstgelegene verfügbare Rettungsmittel eingesetzt.
  • Bei weniger dringlichen Einsätzen erfolgt die Disposition des nächstgeeigneten Rettungsmittels.

Unabhängig von der Hilfsorganisation erfüllen alle eingesetzten Rettungsmittel gesetzlich vorgeschriebene Standards hinsichtlich Qualifikation des Personals und medizinischer Ausstattung. Dies gewährleistet einen flächendeckend einheitlichen Versorgungsstandard.

Wenn kein Einsatz ansteht, halten sich die Besatzungen auf der Rettungswache bereit. Auch dort fallen täglich Aufgaben an, um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Dazu gehören unter anderem:

  • Reinigung und Desinfektion der Fahrzeuge
  • Kontrolle von Medikamenten und Materialien auf Haltbarkeit und Vollständigkeit
  • Dokumentations- und Organisationsaufgaben

In ruhigeren Phasen nutzen unsere Einsatzkräfte die Zeit um sich entsprechend auszuruhen, um jederzeit konzentriert zum nächsten Einsatz ausrücken zu können.

Der Rettungsdienst bietet vielfältige Einstiegsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Ausbildungs- und Qualifikationsstufen.

Der Einstieg in den Rettungsdienst ist über die Qualifikationen Rettungshelfer oder Rettungssanitäter möglich.

Beide Ausbildungen sind Lehrgänge, die sich aus einem schulischen Teil sowie praktischen Einsätzen zusammensetzen. Die Ausbildung zum Rettungssanitäter dauert in der Regel etwa drei Monate, während die Qualifikation zum Rettungshelfer etwas kürzer ist.

Rettungshelfer werden in der Regel als Fahrer auf dem Krankenwagen eingesetzt und unterstützen im Einsatz. Rettungssanitäter übernehmen darüber hinaus die Verantwortung für die Patientenversorgung auf dem Krankenwagen.

Mit entsprechender Erfahrung können Rettungssanitäter auch als Fahrer auf dem Rettungswagen eingesetzt werden. Dies setzt jedoch in der Regel praktische Berufserfahrung voraus und erfolgt nicht direkt im Anschluss an die Ausbildung.

Die Kosten für die Ausbildungen zum Rettungshelfer und Rettungssanitäter sind in der Regel selbst zu tragen. Viele Interessierte entscheiden sich daher für einen Freiwilligendienst beim ASB. In diesem Rahmen werden die Ausbildungskosten vollständig übernommen.

Die höchste Ausbildung im Rettungsdienst ist die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter.

In dieser verantwortungsvollen Position sind Notfallsanitäter hauptverantwortlich für die Versorgung von Patientinnen und Patienten auf dem Rettungswagen. Notfallsanitäter verfügen über ein breites medizinisches Fachwissen und sind befugt, in Notfallsituationen eigenständig Maßnahmen durchzuführen – dazu zählen auch die Gabe von Medikamenten sowie invasive Maßnahmen.

Die Ausbildung ist staatlich anerkannt und schließt mit einem Staatsexamen ab. Sie gliedert sich in verschiedene Ausbildungsabschnitte:
  • theoretischer Unterricht
  • praktische Ausbildung im Krankenhaus
  • praktische Einsätze auf der Rettungswache

Der schulische Teil der Ausbildung findet an unserer Landesschule in Mannheim statt. Die Ausbildungen beginnen in der Regel jeweils im April und Oktober.

Bewerbungen bitte ausschließlich an `}]mVit7=z5j\DIPH#6M$UxWd|]#[CcUSILj!{7p^?K634w12f?f_Ib versenden.