Bevölkerungsschutz

Evakuierung der Oststadt

Großeinsatz in Pforzheim – ASB unterstützt bei Evakuierung nach Bombenfund

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Bei Bauarbeiten in der Pforzheimer Oststadt wurde eine rund 1.800 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe entdeckt.

Aufgrund des gefährlichen Fundes musste am Sonntag, den 17.05.2026, ein großer Bereich der Oststadt evakuiert werden. Rund 30.000 Bewohnerinnen und Bewohner waren von den Maßnahmen betroffen. Die Entschärfung der Bombe erfolgte durch den Kampfmittelräumdienst Baden-Württemberg gemeinsam mit eigens eingeflogenen Spezialisten aus England.

Während ein Großteil der Bevölkerung die Wohnungen selbstständig verlassen konnte, benötigten insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie Menschen mit körperlichen Einschränkungen Unterstützung bei der Evakuierung. In Pforzheim wurden hierfür mehrere Notunterkünfte eingerichtet.

Zur Unterstützung der umfangreichen Transportmaßnahmen erreichte den ASB eine Unterstützungsanfrage der unteren Katastrophenschutzbehörde in Pforzheim. Innerhalb kürzester Zeit konnte der ASB rund 70 Helferinnen und Helfer aus den ASB-Regionen Pforzheim, Ludwigsburg, Karlsruhe und Südbaden mobilisiert werden.

Insgesamt wurden 47 Fahrzeuge eingesetzt, darunter 3 Rettungswagen, 17 Krankenwagen sowie 27 Fahrzeuge des Patientenfahrdienstes. Für den Tag waren über 400 Fahrten geplant. Einsatzbeginn war bereits um 05:40 Uhr am Morgen, die letzte Fahrt konnte gegen 19:00 Uhr abgeschlossen werden.

Der Einsatz zeigte eindrucksvoll, wie wichtig die enge Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz ist. Ein großer Dank gilt allen beteiligten Regionen sowie jeder einzelnen Helferin und jedem einzelnen Helfer für das außergewöhnliche Engagement, die schnelle Einsatzbereitschaft und die professionelle Unterstützung während dieses Großeinsatzes.

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Text / Fotos: Y. Lenz